fourNET informatik ag

Meriton Dzambazi, Geschäftsführer der fourNET informatik ag

Marco Bosshard ist seit mittlerweile drei Jahren bei der Schweizer Firma fourNET ag tätig. Der Bereich ‘Voice over IP’ ist seit Beginn seiner 10-jährigen IT-Karriere einer der Schwerpunkte des gelernten Informatikers und Systemtechnikers. Heute ist Marco Bosshard Product Manager und System Engineer bei der fourNET ag.

Als ausgewiesener Experte für Unified Communications & Collaboration konzentriert sich die fourNET ag auf die Bereitstellung von Kommunikationslösungen sowohl für Endkunden als auch für andere MSPs, die das technische Know-how und die Unterstützung der fourNET ag für die Implementierung von größeren Projekten in Anspruch nehmen wie ein aktuelles Beispiel zeigt, bei dem die fourNET ag einen Wildix-Partner bei der Umsetzung eines Projekts mit 900 Usern tatkräftig unterstützt hat. In anderen Fällen geben MSPs an die fourNET ag Leads weiter, die sie technisch nicht zur Gänze umsetzen können.

In all diesen Fällen sind die Kooperationen das Ergebnis des Wildix Ökosystems, wie Marco Bosshard erklärt. „Wenn man bereit ist, sich innerhalb des Ökosystems zu vernetzen, kann es überraschen, wie viel Potenzial darin steckt“, sagte er im Gespräch.

Marco Bosshard sammelte bereits seit seinen ersten Tagen bei der fourNET ag Erfahrungen mit dem Wildix-System. Damals hatte die fourNET ag die Wildix-Lösung gerade erst in ihr Portfolio aufgenommen. Nachdem er sich schnell mit der Wildix-Lösung und den damit verbundenen Möglichkeiten vertraut gemacht hatte, begann Marco Bosshard, das Angebot seines Unternehmens hinsichtlich der Wildix-Lösung zu erweitern.

„Wildix ist sozusagen mein Baby bei fourNET“, merkt Marco Bosshard an.

Das technische Team der fourNET ag besteht aus Technikern mit einem fundierten IT-Background, was sich auf dem Telekommunikationsmarkt als großer Vorteil erwiesen hat, denn wichtige Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz von Wildix und VoIP im Allgemeinen sind Kenntnisse in den Bereichen Netzwerke und Integrationen.

„Wenn man beides beherrscht, ist die VoIP-Architektur ein Kinderspiel“, erklärt Marco Bosshard.

„Unsere Stärke ist es, einen Hintergrund in allgemeinen Systemen zu haben“, führt er weiter aus. „Mein gesamtes Team kommt aus dem IT-Bereich, und wir verfügen über ein umfassendes Wissen darüber, was für die Verwaltung des Kommunikationssystems eines Unternehmens erforderlich ist. Wir kennen uns aus bei CitrixMicrosoft und Virtualisierung im Allgemeinen. Insgesamt rund 120 bis 150 Wildix-Systeme werden von der fourNET ag betreut.“

Marco Bosshard blickt auf die Geschäftssituation der fourNET ag während der COVID Pandemie 2020 zurück:

„Als wir mit dem Beginn der COVID Pandemie konfrontiert waren und Wildix eine 6-Monats-Promo startete, war einer unserer Bestandskunden, für den wir eine komplette IT-Infrastruktur betreuen, offen für einen Wechsel zu Wildix. Er hatte ein altes Mitel-System, das den besonderen Anforderungen seines Teams während der COVID Pandemie nicht wirklich gerecht werden konnte. Während der Krise wechselte der Kunde daher von festen PCs zu Surface-Geräten. Die Migration ging wirklich schnell: In nur einer Woche haben wir die Konfiguration, Schulung und Vor-Ort-Bereitstellung des mit Citrix integrierten Wildix-Systems durchgeführt.“

Neben Wildix hat für Marco Bosshard und sein Team auch die Citrix-Lösung einen besonderen Stellenwert: „Mein Team und ich haben zwei Citrix-Zertifizierungen – ‚Citrix Virtual Apps and Desktop Service in Microsoft Azure‘ und ‚Moving to Citrix Virtual Apps and Desktop Service in Citrix Cloud with Microsoft Azure‘ –  erlangt, um Citrix richtig zu verkaufen und tief in diese neuen Services einzutauchen. Jetzt haben wir das entsprechende Know-how.“

„Auch wenn Citrix einer der größeren Anbieter von virtuellen Desktops ist, gewinnt Microsoft Virtual Desktop jeden Tag weitere Marktanteile, weil es zugänglicher ist. Aber Citrix hat die Positionierung, eine sichere und maßgeschneiderte Plattform zu bieten, sowie viele Funktionen und ein sicheres Interface  das von verschiedenen Umgebungen aus zugänglich ist – wie Telefone, Desktops oder der Browser – mit nur einer Anmeldung.“

Dennoch, so Marco Bosshard, sei Wildix als eigene Lösung innerhalb des größeren UCC-Marktes hervorzuheben.

Was mir an Wildix am meisten gefällt, ist das Innovationspotenzial“ sagt er. „Wir arbeiten auch mit anderen VoIP-Lösungen, und alle Telefonanlagen funktionieren im Grunde auf die gleiche Weise. Aber bei Wildix, mit der WebRTC-Lösung und einer derart offenen API, haben wir so vielfältige Möglichkeiten, die es uns erlauben, vieles selbst einzurichten und das gesamte System so zu ändern, dass es perfekt zu den Bedürfnissen der Endkunden passt. Ich finde es super, dass das System derart offen für Integrationen und Anpassungen ist. Bei anderen Systemen kann man zwar die Grundeinstellungen ändern, aber man kann nicht so tief in die Materie eindringen wie bei Wildix. Im Vergleich zu anderen Systemen, bei denen man einen ganzen Windows-Server nur für das Telefonie-System betreibt, braucht Wildix nicht viel Platz.

„Auch die Wildix Cloud ist ein großes Plus. 99% unserer Kunden nutzen die Cloud. Für das verbleibende 1% braucht man nur eine kleine virtuelle Maschine. Und dieser kleine Platz hat keinen Einfluss auf die Kapazität von Wildix. Es ist beeindruckend, was die Telefonanlage alles bewältigen kann. Wir haben einmal 10.000 Anrufe gleichzeitig gestartet, ohne dass es zu einem Absturz kam. Das System lief immer noch störungsfrei. Mit Wildix ist es einfach, die Einstellungen zu integrieren und zu personalisieren.“

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